Meine Reise um die Welt

Ursprünglich komme ich eigentlich nicht von hier, sondern aus Kanada, denn dort habe ich meine Wurzeln. Dort habe ich eine sehr, sehr lange Zeit gelebt, bis es vor einigen Jahren eine Menge Schnee gab und ich plötzlich in Tausende bis Millionen von Teilen gesprengt wurde, was, wie ich heute weiß, Frostsprengung heißt. Es ging also Wasser in mich hinein und als es gefror, brauchte es mehr Platz, welchen ich nicht hatte, also wurde ich durch das Eis gesprengt.
Im ersten Moment fand ich es toll, da auch meine ganzen Freunde mit mir über unsere Heimat flogen und alle die Aussicht genossen. Ich sah Menschen, die durch die Wälder wanderten. Kurze Zeit zuvor war ich noch da unten als großer Fels und nun bin ich ein kleines, vom Wind herum geschubstes Sandkorn. Dies machte mich ein wenig wehmütig.
Von jetzt auf gleich erfasste mich ein kaltes Nass. Ich wurde von einer Welle erfasst und sie riss mich tief in den Ozean mit. Ganz weit unter der Meeresdecke begrüßten mich Artgenossen. Ich war jedoch noch total verwirrt und somit war meine erste Frage, wo ich denn jetzt sei. Sie antworteten mir einvernehmlich, wir seien im nördlichen Teil des Atlantik, genauer gesagt am Boden des nördlichen Teil des Atlantiks. Mir kamen dann aber auch Fragen von ihnen entgegen, war ja verständlich, ich wäre an deren Stelle auch neugierig gewesen. Es war dunkel und er fror, denn ich war es ja nicht gewöhnt gewesen, auf diese Weise im Dunkeln und während eisiger Kälte und von Wasser umgeben zu sein. Plötzlich spürte ich einen festen Druck an mir, denn ich wurde fest an meine neuen Freunde gedrückt. Es war für mich eine ganz neue Erfahrung, die anderen erklärten mir aber, dies sei ein Wal und ich war vollkommen begeistert, da ich noch nie in meinem ganzen einen Wal Leben sah. ,,Was ist denn ein Wal?‘‘ fragte ich neugierig. ,,Ein Wal ist ein sehr großer Fisch, der quer durch den Atlantik schwimmt.‘‘ Doch bevor sie ausreden konnten, spürte ich einen festen Ruck und der Wal riss mich mit. Ich klebte fest an seiner Haut. Es ging sehr stürmisch zu, doch als der Wal ein wenig über der Wasseroberfläche schwamm, konnte ich ein paar Sonnenstrahlen erhaschen. Ich genoss es sehr, denn ich hatte schon lange keine Sonne mehr sehen können. Ich fragte meine Freunde gespannt, wohin die Reise gehen sollte, doch keiner wusste es, da wir alle nur dem Wind und ab jetzt dem Wasser folgten. Das Wasser brachte uns irgendwohin.
Auf einmal kam eine Welle und riss mich vom Wal fort. Es wurde dunkel und ich sah keinen meiner Freunde mehr. Das Wasser schubste mich hin und her und ich klebte immer wieder an Steinen fest, mit der nächsten Welle wurde ich dann wieder zum nächsten Stein gespült. Heute weiß ich, dass man diesen Vorgang Erosion nennt, also dass ich vom einen zum anderen Ort gespült wurde und ich den ganzen Steinen einen Windschliff gab. Denn als ich an ihnen abprallte, schliff ich sie ein bisschen, also so wie Schleifpapier. Einen so großen Einfluss hatte ich da aber auch nicht, da ich ja bloß ein einziges Sandkorn war.
Nach einer sehr langen Zeit hin und her Geschubse, kam ich an der Küste Frankreichs an. Es war dort sehr schön, doch leider bleib ich dort nicht lange, denn der Wind brachte mich weiter nach Deutschland, wo ich landete. Ich landete auf einem braunen Feld. Es war ein Braunerdefeld und somit wurde ich Teil dieses Feldes, da ich damals in so viele kleine Teile gesprengt wurde. Schließlich wurde ich wieder Mal weiter geweht, was normal ist, da es zum Gesteinskreislauf. Aktuell bin ich an der Nordseeküste Norwegens und liege an einem Sandstrand und ich bin schon gespannt, wo meine Reise noch hingehen wird.

Das gelbliche Blatt im Aktenordner

Ich trank die Kaffeetasse aus. Schluck für Schluck. Und stellte sie neben den Rechner. Der erste Moment am Tag, an dem ich purer Stille lauschte. Doch mit dieser war es schnell vorbei.
Meine Chefin, Frau Superschlau, stürmte in mein Büro als würde jemand Amok laufen. Sie warf mir total unnötige Dinge vor den Kopf, wie „Sie sind der unverantwortlichste Mitarbeiter aller Zeiten“ oder „Wenn ich den neuen Bauauftrag nicht in zwei Minuten auf dem Tisch habe, sind Sie gefeuert“ und noch unglaublich viel Weiteres, das mir einfach nur Zeit zum Arbeiten raubte. Den von ihr geforderten Bauauftrag legte ich ihr jedoch noch am selben Tag auf den Tisch und auch wenn es keine zwei Minuten später waren, wurde ich nicht gefeuert, zumindest noch nicht.

Plötzlich bemerkte ich ein leicht gelblich gefärbtes Blatt in meinem persönlichen Aktenordner. Mir war klar, dass es vorhin noch nicht im Ordner lag, doch wie ist es dorthin gekommen, oder wer hat es dort hinein gelegt? Wollte mir meine Chefin die Kündigung so mitteilen, damit es noch schmerzhafter wird für mich wurde? Oder liegt dort die Bestätigung meiner Beförderung und dass ich nach Dubai ziehe, um dort die Leitung des Unternehmens zu übernehmen? Fragen über Fragen. Doch diese ließen sich ganz einfach damit beantworten, den Zettel zu lesen und somit die Wahrheit zu kennen. Mir zog der Frost über den Rücken, als ich ganz langsam den Zettel aus dem Ordner nahm. Ich war unglaublich aufgeregt und war mir noch immer nicht sicher, ob es richtig war, ihn zu lesen. Nach langem Zögern nahm ich das Blatt in die Hand und las es voller Angst. Mir blieb das Herz stehen. Plötzlich klingelte mein Handy wie wild. Eine unbekannte Nummer und ich nahm ab. Was mir gesagt wurde, würde mein Leben komplett verändern, das wusste ich.


Ich nahm das nächste Taxi zu mir nach Hause. Dort packte ich in Blitzesschnelle meinen Koffer und buchte mir einen Platz im nächsten Flugzeug nach Dubai, zum Glück konnte ich den letzten freien Platz ergattern und mir war egal, wie teuer das Ticket sein würde, Hauptsache ich komme schnellstmöglich nach Dubai. Der nächste Flug ging am nächsten Morgen um neun Uhr, am Flughafen musste ich jedoch schon um sechs Uhr sein, um meinen Koffer abzugeben und anderes.
Nach dem wir in Irland einen Zwischenstop gemacht hatten, lernte ich einen freundlichen alten Herren im Flugzeug kennen, der in Dubai seinen Sohn sehen wollte und irgendwie erinnerte er mich an mich selbst. Wir unterhielten uns über allgemeine Sachen, wie Hobbys und anderes. Er erzählte mir auch viel über seine Jugend und dass er einen Sohn hätte, den er in Dubai zum ersten Mal treffen würde. Er sagte, das einige, was er von seinem Sohn hätte, wäre seine Telefonnummer. Kein Bild, kein nichts. Ich fragte nach und er sagte, seine damalige Frau sei kurz vor der Trennung schwanger geworden und hätte ihm dies verheimlicht, erst vor Kurzem habe er davon erfahren und hat seinen Sohn kontaktiert, um ihn in Dubai zu treffen. „Wow“, dachte ich bloß, denn wie kann man jemandem verheimlichen, dass er einen Sohn hat? Der Flug war ein wenig turbulent, da immer wieder starke Turbulenzen das Flugzeug zum Sinken brachten. Als der halbe Flug vorüber war, begann das Flugzeug heftig zu schwanken und genauso schwankte mein Magen mit. Zum Glück gab mir noch kurz vor knapp eine Stewardess einen Eimer und der freundliche alte Mann neben mir ging den Eimer leeren. Als wir endlich gelandet waren, konnte man mir die Erleichterung ansehen, nicht mehr in diesem wackelndem Flugzeug zu sitzen. Der pure Horror für jeden Reisekranken.
Ich buchte mir ein Hotelzimmer in einem normal teurem Hotel etwas außerhalb der Stadt, weil ich ja auch kein Millionär bin, dass ich mir eines in der Innenstadt leisten könnten. In Dubai sind die Hotels einfach nur überteuert!
Ich ging an die Rezeption und klingelte. Ich wartete und wartete auf jemanden der mir meinen Zimmerschlüssel gibt. Ich stand da schon 10 Minuten und es kam immer noch keiner! Meine Geduld neigte sich dem Ende zu und ich begann sauer zu werden. Ich klingelte noch ein paar Mal, bis ich laut sagte: „Wenn hier niemand seinen Job macht, werde ich wohl den Besitzer des Hotels mit einbeziehen.“ Um den Angestellten Druck zu machen. Und das klappte auch, denn jemand kam aus dem Hinterzimmer. Eine dunkle Gestalt mit schwarzem Umhang und einem Sonnenschirm. Mein erster Gedanke war: ‚“Gibt es in Dubai Vampire?“ Das konnte ich aber nicht laut fragen, denn dann würden die anderen denken, ich hätte einen Schaden. Als die Gestalt mir näher kam, konnte ich jemanden erkennen. Es war ein großer, schlanker und schwarz gekleideter Mann mit Sonnenbrille. Mir lief es kalt den Rücken runter. Er fragte mit hochdeutschem Akzent: „Wie kann ich Ihnen helfen?“ Ich stotterte: „Ich bräuchte meinen Zimmerschlüssel.“ Mit zitternder Hand nahm ich ihn entgegen und verschwand schnellstens in mein Zimmer.



Am nächsten Morgen wollte ich hinaus um die Stadt ein wenig zu erkunden. Ich sah viele Sehenswürdigkeiten, wie die Dubai Fountain oder die Dubai Mall. Mir wurde da erst klar, wie atemberaubend schön Dubai eigentlich ist. Mir gefiel die Kultur und das in Dubai die verschiedensten Menschen zusammen kommen auch ziemlich gut. Eine wunderschöne Stadt!

Nach meinem schönem Spaziergang ging ich zurück ins Hotel um mich auf den aufregendsten Moment in meinem Leben vorzubereiten und mich schick zu machen. Dann verließ ich das Hotel mit dem Gedanken, dass ich als jemand anderer zurück käme. Mein Puls stieg und mein Herz raste förmlich. Dann stand ich da, voller Vorfreude meinen Vater zum ersten Mal in meinem Leben kennen zu lernen. Auf dem gelblichem Blatt stand sein Name und das er hier wohnen würde. Kurz nachdem ich den Zettel las, rief er mich an und sagte, er würde im Umzug nach Dubai stecken und dass er zu diesem Zeitpunkt noch in Irland lebe. Ich fragte ihn, wann er nach Dubai reise, damit ich ihn dort treffen könnte. Seine Antwort lautete, er fliege am nächsten Tag und somit gingen meine Reisepläne los, um am nächsten Tag auch dort zu seien.

Die vereinbarte Zeit war gekommen. Ich wartete auf ihn und wartete.
Beim Warten konnte ich den alten Mann aus dem Flugzeug entdecken. Ich ging zu ihm und begrüßte ihn freundlich. Es ist echt ein großer Zufall gewesen, dass ich ihn genau jetzt in so einer großen Stadt wie Dubai wieder sah. Ich fragte ihn, wie es ihm ginge und warum er genau dort war, wo ich war. Seine Antwort war: „Ich bin hier, um meinen Sohn zu treffen, wir hatten am Telefon ausgemacht, uns hier zu treffen und uns kennen zu lernen.“ Wow dachte ich mir, wir trafen uns zur gleichen Zeit am gleichen Ort mit einem Verwandten, den wir noch nie sahen. „Das ist ja ein Zufall“, rutschte da aus mir heraus. „Was ist ein Zufall?“, fragte er misstrauisch nach. „Ehm, ich meine es ist ein Zufall, dass sie hier zum ersten Mal Ihren Sohn sehen und ich hier zum ersten Mal meinen Vater treffe und keine von unseren Verabredungen pünktlich aufgetaucht ist. Finden Sie nicht, dass es ein wenig merkwürdig ist?“, hinterfragte ich frech. „Nein! Mein Sohn steckt bestimmt im Stau und meldet sich jeden Moment bei mir! Wissen Sie was, ich ruf ihn jetzt an!“ Es wurde still und man hörte bloß das Klingeln eines Handys. Meines Handys! Ich schaute aufs Handy und zeigte dem alten Mann das Display und die eingeblendete Nummer. Der Mann fiel beinahe um! Er flüsterte: „Nein, nein… Das kann nicht sein. Das ist ein Missverständnis und ich habe mich vertippt! Auf keinen Fall… Das kann nicht sein…“ „Anscheinend schon, Papa…“, kam da aus mir mit gefühlvoller Stimme heraus und ich umarmte ihn ganz fest, „Endlich habe ich dich gefunden“ und er umarmte mich auch. Das erste Mal, seitdem Mama starb, wurde die Leere, die ich empfand, gefüllt. Ich habe meinen Vater gefunden! Ich war einfach überglücklich, sodass ich es nicht in Worte fassen konnte, wie ich mich fühlte. Voller Glück, Freude und Euphorie. Ich hätte vor Glück schreien, tanzen und singen können, so glücklich war ich.


Nachdem wir unser Glück voll ausschöpften gingen wir ein Eis essen und erzählten uns, wer wir sind, was wir mögen und was eher nicht, ob man den anderen vor dem Frühstück ansprechen sollte und ob man Haustiere hat, beziehungsweise möchte und noch so andere Sachen, die ich als Sohn und er als Vater wissen sollte.
Es kam mir noch immer so fremd vor, jemanden mit „Papa“ anzusprechen, da ich so etwas noch nie tat. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, von jetzt auf gleich einen Vater zu haben, den ich sah, aber nicht wusste, dass er es war, den ich zum ersten Mal im Flugzeug sah und der mich als im Flugzeug als brechenden Mann wahrnahm! Schon eine etwas eigenartige erste Begegnung, aber zumindest wusste er nun, dass man immer einen Eimer mithaben sollte, falls es bei mir kritisch wird, was ungefähr bei 100 Prozent der Flüge passierte.

Nach unserem Kennenlerntreffen gingen wir in sein neues Haus in Dubai und planten und planten, doch was die Zukunft für uns wohl bringen mochte, das wussten bisher bloß die Sterne…

Corona – Ein Gedicht

Immer nur das Gleiche,

Corona ist ja immer da.

In Ferien keine Lust auf Streiche

und das schon ein ganzes Jahr.

Immer blöde Masken tragen

zweimal Coronatests die Woche,

ich kann es nicht ertagen.

Sport mit Maske, in meinem Kopf Gepoche.

Zum Glücke geht die Inzidenz

von Corona weiter runter,

Mit Hilfe des Unterrichts in Präsenz

werden Schüler wieder munter.

Wann wird der blöde Virus

wohl wieder ganz weg sein?

Bald wirds auch wieder 20°Celsius.

Corona befällt auch Schaf und Schwein.

Aber habt noch Mut

und gibt ja nicht auf!

Die Pest ist ein alter Hut,

die Impfung nimmt ihren Lauf.

Alles hängt von einem ab

Es war ein mittlerweile schon ganz normal gewordener Dienstagmorgen im Distanzunterricht, an dem ich wach wurde. Ich hab wie jeden Dienstag um 12:00 meine Physik Konferenz begonnen und auch wieder beendet. Nichts Besonderes. Doch was kurz nach der Konferenz geschah, ließ mein Herz fast still stehen!
Unser ganzer Strom war weg! Meine erste Sorge ging natürlich an mein Handy, wie soll ich es nur ohne Strom aufladen. Doch ich Genie, ging natürlich zu den Nachbarn und fragte ob ich bei denen mein Handy aufladen könne. Es ist ja nicht so, als würden in einem Mehrfamilienhaus entweder alle oder niemand Strom haben… Überhaupt nicht. Ich fragte Mama, ob ich zu Tom gehen könnte, um bei ihm mein Handy aufzuladen und mir die Zeit vertreiben zu können. Doch sie musste mir die traurige Nachricht überbringen, dass er auch keinen Strom hatte, und das ganz Kamp-Lintfort ohne Strom dastand. Am liebsten wäre ich bis nach Moers mit dem Fahrrad gefahren, um dort alles wieder aufzuladen. Denn es fuhren auch keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr, da man dafür entweder Benzin, Diesel oder Strom braucht. Es ist ja offensichtlich, dass wir keinen Strom haben, tanken kann man aber auch nicht, da der Krafstoff, also das Benzin, der Diesel oder sonst was an der Tankstelle auch bis in den Wagen gepumpt werden muss, der kann ja nicht ins Auto fliegen und genau das muss mit Strom passieren. Genau während Corona, obwohl jetzt doch alles digital und möglichst kontaktlos erfolgen soll. Noch mehr Pech kann man doch nicht haben. Ich ging trotzdem zu Tom, um so eine Art Brainstorming zu machen, was man denn jetzt tun kann, denn wir hocken nun mal den ganzen Tag allein zuhause am Handy, PC oder sonst was.
Unsere Liste war anfangs nicht so lang. Da stand bloß Hausaufgaben, Hausaufgaben und noch mehr Hausaufgaben. Traurig oder? Als Toms Vater ins Zimmer kam, schaute er uns bloß kopfschüttelnd an. Er sagte uns voller Enttäuschung, jedoch auch amüsiert : „Das ist ja wohl nicht euer Ernst. Ihr werdet es ja wohl ein paar Tage ohne eure Handys überleben, übrigens gibt es viel dramatischere Dinge. Es hängt viel viel mehr vom Strom ab, als ihr denkt. Wir haben jetzt nämlich kein warmes Wasser mehr und wie unsere Läden in der Innenstadt das machen wollen, frage ich mich auch… Mal schauen.“ „Was haben die Läden denn damit zu tun“, schoss da einfach aus mir heraus. „ Mit was werden denn die Kassen betrieben? Womit bewegen sich denn die Türen am Eingang? Wie geht denn das Licht in den dunklen Stellen des Ladens an? Wie wird denn der riesige Kühlschrank mit der Wurst betrieben? Alles hängt vom Strom ab!“, erklärte Toms Vater mir. Ich begriff. Wir sind viel abhängiger vom Strom, als ich je gedacht hätte.

Am nächsten Morgen sah ich alles, was mir Toms Vater gestern gesagt hatte. Die wenigen, geöffneten Lebensmittelläden waren dicht, bloß Real hatte geöffnet, um die Grundversorgung der Menschen sicher zu stellen und ließ sich dafür einiges einfallen, um den Einkauf so angenehm wie möglich zu gestalten. Alle anderen Läden brachten ihre nicht kühlbedürftigen Lebensmittel dorthin und bekamen für die fehlenden Einnahmen als eine Ersatzzahlung von der Stadt, damit sie nicht in finanzielle Probleme kamen. In welcher Weise das gerecht den Einzelhändlern gegenüber war, war ziemlich fragwürdig. Bloß mit dem Bezahlen wurde es kompliziert, denn mit der EC-Karte konnte man ohne Strom nicht zahlen und Bargeld abheben auch nicht. Wir mussten dann zum Rathaus uns Bargeld abholen, das Mama dann, nachdem wir wieder Strom hatten, von ihrem Konto abgezogen wurde. Eines verunsicherte mich dennoch.

Wie würde es mit der Schule weitergehen? Wir haben schließlich digitale Unterrichts Konferenzen. Unsere Aufgaben bekommen wir digital und müssen sie auch wieder digital abgeben. Wie soll das denn nun ohne Strom und somit ohne Handy funktionieren? Wir können die Hausaufgaben schlussendlich nicht per Brief bekommen, denn die Post hat auch zu!? Alles hat abseits von Corona geschlossen. Wäre es als wieder Gutmachung wegen dem fehlendem Strom nicht gerecht, ein Ende der Pandemie zu fordern? Ich finde schon!? Gerechtigkeit muss sein! Na ja…
Am Ende mussten wir unsere Hausaufgaben wirklich am Schulkiosk abholen und wieder abgeben. Anders ging es leider nicht… Nachdem ich die Aufgaben abholen ging und auch machte, ging ich nach draußen mit den Nachbarkindern Fußball spielen und danach grillten wir, das taten wir jeden Tag, denn fürs Grillen brauchte man keinen Strom.
Das war richtig schön, so ohne Handy die ganze Zeit. Ich hatte das Gefühl, Mama wieder ein wenig näher gekommen zu sein, weil man einfach mehr Zeit miteinander verbringt, sich unterhält und mehr wertschätzt.

Meine Entwicklung zur großen Pflanze aus einer kleinen Bohne

Plötzlich wurde es ganz nass um mich herum. Überall war Wasser und dieses begann ich in ich aufzusaugen. Ich wurde immer dicker und dicker. Ich war verwirrt. Ist es denn normal, durch ganz viel Wasser um einen herum ganz dick zu werden? Als ich mich dann fühlte, als würde ich gleich platzen, sah ich bloß noch Erde um mich herum. Alles war braun und klumpig. So eine ungewohnten Umgebung so zwischen braunen, kleinen Klümpchen. Da war überhaupt kein Licht, bloße Dunkelheit…
Die nächsten Tage wurde ich, oder wohl eher die Erde, unter der ich begraben war, mit einer Menge Wasser beschüttet. Doch, ob das mit dem Wasser gut oder schlecht gemeint war, da war ich mir noch nicht so genau sicher.
In der nahen Zukunft spürte ich, dass sich etwas in mir veränderte. Es war nichts Gewohntes, sondern so fremd. Ich, ich spürte da wuchs etwas aus mir heraus, aber jetzt nicht irgendwie so ein blödes Gefühl oder so… Sondern ein kleiner, grüner Stängel der sich Richtung Oberfläche neigte, zumindest war er damals noch klein.
Ich merkte jeden Tag mehr, wie dieser kleine grüne Stängel mich Stück für Stück Richtung Sonnenlicht brachte. Und dieser noch kleine Stängel wuchs immer mehr und auch noch schneller. Ich hätte nie gedacht das etwas das aus mir heraus wuchs Mal so schnell größer wurde und auch noch so groß war mich mit nach oben zu ziehen. Mein erster Gedanke war nur: „Endlich wieder Sonnenlicht, nach so einer langen Zeit.“ Dieser Stängel, der sich schon im Boden festgesetzt hat und mich immer weiter Richtung Sonnenlicht zog, wuchs immer weiter und weiter, sodass ich eines Tages endlich wieder das Sonnenlicht erreichte. Vorher hatte ich noch eine Schale, von der ich mich verabschieden musste, doch das war der Beginn eines ganz neuen Abschnittes!
Von diesem Tag an wuchs der Stängel an mir immer weiter und ich war an der Spitze des Stängels. Was für ein Unterschied, vorhin noch unten in der düsteren Erde und nun weit oben am Sonnenlicht. Meine Keimblätter streckten sich auseinander und meine ersten Blätter waren „fertig“, also einsatzbereit für die Fotosynthese. Somit hatten meine Keimblätter ihren Job erfüllt und vertrockneten in der nächsten Zeit, sodass sie schon sehr bald abfielen. Ich konnte meine Energie nun selbst durch Fotosynthese herstellen. Ich fand nach kurzem einen Rhythmus: An mir wuchsen Blätter, die nach einer Zeit vertrocknen und abfallen und das dann immer wieder von vorne, nebenbei wuchs ich zu einer sehr großen Pflanze heran und bekam nach langer Zeit auch meine ersten Blüten. An mir wuchsen auch noch kleine Böhnchen, die immer weiter wuchsen und bloß darauf warteten, auch Mal eine große Pflanze zu werden…

Weihnachtsgedichte

Die Engel singen durch die Nacht die Gaben bringen in Wolkenpracht

Du setzt dich auf von deinem Bett du guckst dann fröhlich raus dann denkst du das ist nett denn alles sieht weihnachtlich aus

Plätzchengeruch ist überall willst du einen? Na auf jeden Fall!

Aber Bedenke bei jedem Feste gibt es nicht nur Geschenke jedoch nur das Beste

Hörst du das am Fenster? Nein es kann nicht sein denn der Schnee ist lautlos und so rein

wenn du das richst und antwortest zimmt dann sage ich nur das stimmt

Weihnachts DIYS

Rentier Weihnachtsbaumkugel:
Du brauchst:
– braune Pappe
– schwarzer Edding
– roter Edding
– durchsichtige Weihnachtsbaumkugel
– Bleistift
– Schere
– Heißklebepistole

Anleitung:
Als erstes zeichnet man sich zwei Geweihe mit dem Bleistift auf die braune Pappe und schneidet diese dann aus. Als Nächstes malt man mit dem schwarzen Edding die Augen und den Mund auf die Weihnachtsbaumkugel, dann malt man mit dem Roten Edding die Nase. Als Leztes klebt man die Geweihe mit einer Heißklebepistole auf die Weihnachtsbaumkugel.





Weihnachtsbadesalz:
Du brauchst:
– ein Gefäß
– Totesmerrsalz Neutral
– roter Apfelaroma
– Zimtaroma
– 2 Schüsseln
– Einen Löffel

Anleitung:
Als erstes macht man 50 Gramm Totesmeersalz in eine Schüssel und in die andere Schüssel macht man auch 50 Gramm Totesmeersalz rein. Als Nächstes mischt man in die eine Schüssel ein paar Tropfen Apfelaroma und in die andere Schüssel ein paar Tropfen Zimtaroma. Als Letztes macht man abwechselnd die beiden Salzsorten in das Gefräß und verschließt es anschließend.



von Alicia und Lana

Rumkugeln DIY

Hallo, heute machen wir Rumkugeln (ohne Alkohol). Viel Spaß, beim Nachmachen!

Zutaten:

1 Fertigmamorkuchen

150g Blockschockolade

6 EL Mineralwasser

2 Fläschchen Rumaroma

Schokostreusel

Zubereitung:

1. Fertigmamorkuchen zerbröseln

2. Blockschokolade schmelzen

3. Beides mit den restlichen Zutaten vermengen und die Masse kalt stellen

4. Zu Kugeln formen und mit Schokostreuseln vermengen

Fertig!

Guten Apetit!

Interview zur weihnachtlichen Schmückaktion der 5c

Einige Schülerinnen der 5c haben Holzwichtel geschnitzt.

ForstersReise interviewte eine Schülerin namens Katharina, Louisa und Hannes aus der 5c, als sie und ihre Klasse deren Klassenraum weihnachtlich geschmückt haben. Dafür hatten sich fast alle Schülerinnen und Schüler der Klasse nachmittags getroffen.

Die meisten Schüler haben die Fenster mit Fensterstiften bemalt.

ForstersReise: Feierst du Weihnachten?

Katharina: Ja.

ForstersReise: Wieso schmückt ihr den Klassenraum?

Katharina: Weil es schön und weihnachtlich aussieht und es Spaß macht, den Klassenraum zu schmücken.

ForstersReise: Womit schmückt ihr den Klassenraum?

Hannes: Wir arbeiten mit Fensterfarbe, Bastelsachen, Wichteln, Tannenzapfen…

ForstersReise: Wie seid ihr drauf gekommen, den Klassenraum zu schmücken?

Katharina: Eine Freundin von mir hatte die Idee und Herr Brandes hat die Idee durchgesetzt.

ForstersReise: Werdet ihr wichteln? Wenn ja, wie?

Katharina: Ja, wir haben einen Namen gezogen und wir sollen für 7 Euro ein Geschenk kaufen.

ForstersReise: Was werdet ihr noch Weihnachtliches machen?

Hannes: Wir stellen einen Tannenbaum auf und einen Adventskranz. Außerdem machen eine kleine Weihnachtsfeier am Ende.

Der Leonardo da Vinci Tag

Am 17.11.2020 fand am Georg-Forster-Gymnasium der Leonardo da Vinci Tag statt, bei dem die Forster Füchse unter der Leitung von Frau Dr. Seidel der sechsten Jahrgangsstufe Leonardo da Vinci näher brachten.

Die 6a kam in der 4. Schulstunde, die 6b in der 5. Schulstunde und die 6c zuletzt in der 6. Schulstunde in den Chemieraum 145, wo sie einiges Interessantes über da Vinci lernten.
Zu Beginn der Stunde wurde ein Quiz über die Themen der Vorträge verteilt.
Auf dem Programm standen :
-Die Darstellung von da Vincis Leben und seine Spiegelschrift von Esmeray und Jolina
-Die Renaissance von Nick
-Der vitruvianische Mensch und der goldene Schnitt von Bleona
-Das letzte Abendmahl und die Leonardo Brücke von Lilith
-Die Mona Lisa und da Vincis Maltechniken von Nahla und Finn
-Der Raub der Mona Lisa und das Bronze Pferd von Liliana und Phia
-Die Luftschraube von Tim und Nick
Am Ende jedes Vortrags konnte das Publikum Fragen stellen.
Als alle Vorträge beendet waren, wurde eine Vorlage zum Basteln einer Mini-Luftschraube an die Klassen verteilt.
Das ganze Programm wurde von Bleona moderiert und die PowerPoint Präsentation wurde von Nick erstellt.

Die Antworten vom Quiz wurden am Ende von den Kindern der Forster Füchse korrigiert und die zwei Besten wurden zum Experimentieren am nächsten Dienstag zu der Forster-Füchse-AG eingeladen.
Die Forster Füchse hoffen, dass die Klassen Spaß hatten und einiges gelernt haben!