Die Reise

Mental Health – Wie geht es uns wirklich?

Wenn man an Schule denkt, geht es meist um Noten, Hausaufgaben und Prüfungen. Doch was oft vergessen wird: Schule hat auch einen großen Einfluss auf unsere mentale Gesundheit. Stress, Leistungsdruck, Zukunftsängste und der ständige Vergleich mit Anderen begleiten viele Schüler jeden Tag.

Klassenarbeiten häufen sich, der Stundenplan ist voll und nachmittags warten Hausaufgaben oder Lernen für die nächste Prüfung. Gleichzeitig erwarten Eltern, Lehrer und oft auch wir selbst, immer gut zu funktionieren. Kein Wunder also, dass sich viele Schüler müde, überfordert oder dauerhaft unter Druck fühlen. Manche haben Schlafprobleme, andere verlieren die Motivation oder ziehen sich zurück.

Trotzdem wird über Mental Health selten offen gesprochen. Viele haben Angst, als „schwach“ zu gelten oder nicht ernst genommen zu werden. Dabei sind psychische Belastungen nichts Ungewöhnliches. Fast jeder kennt Phasen, in denen alles zu viel wird. Wichtig ist, diese Gefühle nicht zu ignorieren, sondern darüber zu reden.

Hilfe kann ganz unterschiedlich aussehen: ein Gespräch mit Freunden, Vertrauenslehrern oder der Schulsozialarbeit, kleine Pausen im Alltag oder einfach das Gefühl, gehört zu werden. Schon das Teilen von Sorgen kann entlasten und zeigen, dass man nicht allein ist.

Mentale Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche. Nur wenn es uns im Kopf gut geht, können wir lernen, uns konzentrieren und den Schulalltag wirklich bewältigen. Deshalb sollte Mental Health an unserer Schule kein Tabuthema sein. Mehr Offenheit, Verständnis und gegenseitige Unterstützung können viel verändern.