Sind Hausaufgaben noch zeitgemäß?
Hausaufgaben gehören seit Generationen zum Schulalltag. Doch immer mehr Schüler*innen, Eltern und sogar Lehrkräfte stellen sich die Frage: Sind Hausaufgaben Überhaupt noch nützlich und zeitgemäß?
Warum es Hausaufgaben gibt
Ursprünglich sollten Hausaufgaben den Unterricht vertiefen. Wer Aufgaben zu Hause wiederholt, merkt sich Inhalte besser – so zumindest die Theorie. Außerdem lernen Schüler*innen, selbstständig zu arbeiten und Verantwortung für ihre Aufgaben zu übernehmen.
Viele Lehrkräfte argumentieren, dass Übung besonders in Fächern wie Mathe oder Fremdsprache wichtig ist. Ohne regelmäßiges Wiederholen wird Wissen schnell vergessen.
Der Stressfaktor
Auf der anderen Seite sorgen Hausaufgaben oft für Druck. Nach einem langen Schultag hat man keine Lust mehr zu lernen und will sich einfach nur entspannen. Am schlimmsten, wenn es viele Fächer sind oder übers Wochenende. Noch ein Problem ist: Nicht alle Schüler*innen haben zu Hause die gleichen Bedingungen, denn manche bekommen Unterstützung von Eltern, andere müssen alleine klarkommen.
Was sagen Studien dazu?
Studien zeigen: In jüngeren Klassen bringen Hausaufgaben nur wenig messbaren Lernerfolg. In höheren Klassen können sie sinnvoll sein – allerdings nur, wenn sie gezielt und in angemessenem Umfang eingesetzt werden. Zu viele oder unklare Aufgaben wirken eher demotivierend.
Fazit
Hausaufgaben sind nicht grundsätzlich schlecht – aber sind auch kein Wundermittel. Entscheidend ist die Qualität und nicht die Menge. Vielleicht geht es in der Zukunft weniger darum, ob es Hausaufgaben noch geben sollte sondern wie sie gestaltet sein sollten.
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