{"id":590,"date":"2021-09-29T13:00:23","date_gmt":"2021-09-29T13:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=590"},"modified":"2021-10-28T16:19:28","modified_gmt":"2021-10-28T16:19:28","slug":"meine-reise-um-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=590","title":{"rendered":"Meine Reise um die Welt"},"content":{"rendered":"\n<p>Urspr\u00fcnglich komme ich eigentlich nicht von hier, sondern aus Kanada, denn dort habe ich meine Wurzeln. Dort habe ich eine sehr, sehr lange Zeit gelebt, bis es vor einigen Jahren eine Menge Schnee gab und ich pl\u00f6tzlich in Tausende bis Millionen von Teilen gesprengt wurde, was, wie ich heute wei\u00df, Frostsprengung hei\u00dft. Es ging also Wasser in mich hinein und als es gefror, brauchte es mehr Platz, welchen ich nicht hatte, also wurde ich durch das Eis gesprengt. <br>Im ersten Moment fand ich es toll, da auch meine ganzen Freunde mit mir \u00fcber unsere Heimat flogen und alle die Aussicht genossen. Ich sah Menschen, die durch die W\u00e4lder wanderten. Kurze Zeit zuvor war ich noch da unten als gro\u00dfer Fels und nun bin ich ein kleines, vom Wind herum geschubstes Sandkorn. Dies machte mich ein wenig wehm\u00fctig.<br>Von jetzt auf gleich erfasste mich ein kaltes Nass. Ich wurde von einer Welle erfasst und sie riss mich tief in den Ozean mit. Ganz weit unter der Meeresdecke begr\u00fc\u00dften mich Artgenossen. Ich war jedoch noch total verwirrt und somit war meine erste Frage, wo ich denn jetzt sei. Sie antworteten mir einvernehmlich, wir seien im n\u00f6rdlichen Teil des Atlantik, genauer gesagt am Boden des n\u00f6rdlichen Teil des Atlantiks. Mir kamen dann aber auch Fragen von ihnen entgegen, war ja verst\u00e4ndlich, ich w\u00e4re an deren Stelle auch neugierig gewesen. Es war dunkel und er fror, denn ich war es ja nicht gew\u00f6hnt gewesen, auf diese Weise im Dunkeln und w\u00e4hrend eisiger K\u00e4lte und von Wasser umgeben zu sein. Pl\u00f6tzlich sp\u00fcrte ich einen festen Druck an mir, denn ich wurde fest an meine neuen Freunde gedr\u00fcckt. Es war f\u00fcr mich eine ganz neue Erfahrung, die anderen erkl\u00e4rten mir aber, dies sei ein Wal und ich war vollkommen begeistert, da ich noch nie in meinem ganzen einen Wal Leben sah. ,,Was ist denn ein Wal?\u2018\u2018 fragte ich neugierig. ,,Ein Wal ist ein sehr gro\u00dfer Fisch, der quer durch den Atlantik schwimmt.\u2018\u2018 Doch bevor sie ausreden konnten, sp\u00fcrte ich einen festen Ruck und der Wal riss mich mit. Ich klebte fest an seiner Haut. Es ging sehr st\u00fcrmisch zu, doch als der Wal ein wenig \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che schwamm, konnte ich ein paar Sonnenstrahlen erhaschen. Ich genoss es sehr, denn ich hatte schon lange keine Sonne mehr sehen k\u00f6nnen. Ich fragte meine Freunde gespannt, wohin die Reise gehen sollte, doch keiner wusste es, da wir alle nur dem Wind und ab jetzt dem Wasser folgten. Das Wasser brachte uns irgendwohin. <br>Auf einmal kam eine Welle und riss mich vom Wal fort. Es wurde dunkel und ich sah keinen meiner Freunde mehr. Das Wasser schubste mich hin und her und ich klebte immer wieder an Steinen fest, mit der n\u00e4chsten Welle wurde ich dann wieder zum n\u00e4chsten Stein gesp\u00fclt. Heute wei\u00df ich, dass man diesen Vorgang Erosion nennt, also dass ich vom einen zum anderen Ort gesp\u00fclt wurde und ich den ganzen Steinen einen Windschliff gab. Denn als ich an ihnen abprallte, schliff ich sie ein bisschen, also so wie Schleifpapier. Einen so gro\u00dfen Einfluss hatte ich da aber auch nicht, da ich ja blo\u00df ein einziges Sandkorn war. <br>Nach einer sehr langen Zeit hin und her Geschubse, kam ich an der K\u00fcste Frankreichs an. Es war dort sehr sch\u00f6n, doch leider bleib ich dort nicht lange, denn der Wind brachte mich weiter nach Deutschland, wo ich landete. Ich landete auf einem braunen Feld. Es war ein Braunerdefeld und somit wurde ich Teil dieses Feldes, da ich damals in so viele kleine Teile gesprengt wurde. Schlie\u00dflich wurde ich wieder Mal weiter geweht, was normal ist, da es zum Gesteinskreislauf. Aktuell bin ich an der Nordseek\u00fcste Norwegens und liege an einem Sandstrand und ich bin schon gespannt, wo meine Reise noch hingehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnglich komme ich eigentlich nicht von hier, sondern aus Kanada, denn dort habe ich meine Wurzeln. 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Ich war jedoch noch total verwirrt und somit war meine erste Frage, wo ich denn jetzt sei. Sie antworteten mir einvernehmlich, wir seien im n\u00f6rdlichen Teil des Atlantik, genauer gesagt am Boden des n\u00f6rdlichen Teil des Atlantiks. Mir kamen dann aber auch Fragen von ihnen entgegen, war ja verst\u00e4ndlich, ich w\u00e4re an deren Stelle auch neugierig gewesen. Es war dunkel und er fror, denn ich war es ja nicht gew\u00f6hnt gewesen, auf diese Weise im Dunkeln und w\u00e4hrend eisiger K\u00e4lte und von Wasser umgeben zu sein. Pl\u00f6tzlich sp\u00fcrte ich einen festen Druck an mir, denn ich wurde fest an meine neuen Freunde gedr\u00fcckt. 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Das Wasser schubste mich hin und her und ich klebte immer wieder an Steinen fest, mit der n\u00e4chsten Welle wurde ich dann wieder zum n\u00e4chsten Stein gesp\u00fclt. Heute wei\u00df ich, dass man diesen Vorgang Erosion nennt, also dass ich vom einen zum anderen Ort gesp\u00fclt wurde und ich den ganzen Steinen einen Windschliff gab. Denn als ich an ihnen abprallte, schliff ich sie ein bisschen, also so wie Schleifpapier. Einen so gro\u00dfen Einfluss hatte ich da aber auch nicht, da ich ja blo\u00df ein einziges Sandkorn war. Nach einer sehr langen Zeit hin und her Geschubse, kam ich an der K\u00fcste Frankreichs an. Es war dort sehr sch\u00f6n, doch leider bleib ich dort nicht lange, denn der Wind brachte mich weiter nach Deutschland, wo ich landete. Ich landete auf einem braunen Feld. Es war ein Braunerdefeld und somit wurde ich Teil dieses Feldes, da ich damals in so viele kleine Teile gesprengt wurde. 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