{"id":547,"date":"2021-06-14T14:55:45","date_gmt":"2021-06-14T14:55:45","guid":{"rendered":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=547"},"modified":"2021-10-28T16:25:40","modified_gmt":"2021-10-28T16:25:40","slug":"schule-am-gfg-waehrend-corona","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=547","title":{"rendered":"Schule am GFG w\u00e4hrend Corona"},"content":{"rendered":"\n<p>Anl\u00e4sslich meiner Facharbeit im Leistungskurs Sozialwissenschaften habe ich am Ende des vergangenen Jahres in den Stufen EF bis Q1 unserer Schule eine Umfrage zur Schulzeit unter Corona-Bedingungen gemacht. Dabei wurden die Sch\u00fcler unter anderem nach den Verschlechterungen und Verbesserungen des Homeschoolings vom ersten bis zum zweiten Lockdown befragt. An der Umfrage nahmen insgesamt 189 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler teil. 159 haben die Umfrage beendet, weshalb sich die Auswertung der Umfrage auf die 159 Teilnehmer beschr\u00e4nkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Schulschlie\u00dfungen in beiden Schuljahren fand der Gro\u00dfteil der Befragten aufgrund der Infektionslage sinnvoll. Die Zufriedenheit bei den M\u00f6glichkeiten zur Aufgabenabgabe ist bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern von 72,2% auf 75,9% leicht angestiegen. 52,5% davon begr\u00fcndeten dies damit, dass ein besseres Programm f\u00fcr den Onlineunterricht, n\u00e4mlich \u201eLogineo\u201c verwendet wurde. Weitere 39,8 % gaben mehr M\u00f6glichkeiten zum Einsenden, wie z.B. verschiedene Dateiformen als Grund an. Auch bei den Aufgabenstellungen gab es kaum Ver\u00e4nderungen und der Gro\u00dfteil (81,01%) war zufrieden, jedoch gab es trotzdem hin und wieder Probleme (63,92% von 81,01%). <br>Bei der Durchf\u00fchrung von Videokonferenzen ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen. 158 haben die Frage nach der Teilnahme an Videokonferenzen beantwortet. Davon haben 157 an den besagten Videokonferenzen teilgenommen (99,4%). Dazu sagen 95,48% zum einen, dass mehr von diesen stattfanden, und zum anderen gaben 73% an, dass die Videokonferenzen besser waren als im ersten \u201eLockdown\u201c, bzw. sinnvoller genutzt wurden. Dementsprechend wurden diese auch zum Unterrichten und nicht nur zum Besprechen der Aufgaben benutzt. Jedoch wurden bei 27% der befragten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler keine Konferenzen durchgef\u00fchrt, was sich davon wiederum mehr als die H\u00e4lfte gew\u00fcnscht h\u00e4tten. <br>Aus der Umfrage geht hervor, dass es ein paar wesentliche Verbesserungen in der zweiten \u201eHomeschoolingphase\u201c im Vergleich zur ersten gibt. W\u00e4hrend in der ersten Distanzun-terrichtsphase nur selten Videokonferenzen gemacht wurden, gilt vor allem die starke Zunahme dieser bei vielen Teilnehmern der Umfrage als Verbesserung, zudem gab es weniger Probleme im Umgang mit den Konferenzen. Allerdings h\u00e4tten sich viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gew\u00fcnscht, die Aufgaben nicht nur zu besprechen, sondern auch\u200bneue Unterrichtsinhalte in den Konferenzen anzufangen. Aber auch die Abgabem\u00f6glich-keiten f\u00fcr Aufgaben sind f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler vielf\u00e4ltiger und damit besser geworden. Au\u00dferdem kam vielen Befragten der Distanzunterricht im neuen Schuljahr wesentlich organisierter und strukturierter vor. <br>Ein klarer Streitpunkt sind jedoch die verwendeten Programme, \u201eLogineo\u201c und \u201eSchulmanager\u201c. Ein Nachteil, den viele bei \u201eLogineo\u201c sehen ist, dass es dort keine Benachrichtigungen gibt, wenn Lehrer etwas hochladen. Beide Programme werden jedoch als sehr \u00fcbersichtlich bewertet und als gute Option, um Aufgaben hochzuladen. Au\u00dferdem geben viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler viel Stress durch zu viele Aufgaben in manchen F\u00e4chern als einen Nachteil des Distanzunterrichts an. <br>Der Gro\u00dfteil der Umfrage spiegelt meine Erfahrungen zu den beiden \u201eHomeschooling-phasen\u201c recht gut wider. Jedoch bin ich bezogen auf die Schulschlie\u00dfung anderer Meinung als die Mehrheit der Befragten. Ich denke, dass beide Schulschlie\u00dfungen nicht n\u00f6tig waren, viele Unterrichtsinhalte verpasst wurden und die Abiturvorbereitungen erschwert wurden. Das Coronavirus ist f\u00fcr Menschen mit Vorerkrankungen gef\u00e4hrlich und auch f\u00fcr andere kann es gesundheitlich zu Problemen f\u00fchren, doch auch bei einem Ausbruch der normalen Grippe wird das \u00f6ffentliche Leben nicht eingeschr\u00e4nkt. Die Krankenhaussterblichkeitsrate ist bei Covid-19-Patienten im Vergleich zur saisonalen Grippe mit 11,6% zwar h\u00f6her, doch ich halte die gesamte \u201eCoronapolitik\u201c f\u00fcr sehr einseitig und denke, dass man so schnell wie m\u00f6glich lernen sollte, mit diesem Virus, genau wie mit bekannten Krankheiten zu leben und nicht nur das \u00f6ffentliche Leben ein zu schr\u00e4nken. Dies wird in den letzten Wochen und Monaten immer wieder von Politikern gesagt, doch bisher nicht umgesetzt, so Jens Spahn: \u201eWir m\u00fcssen lernen, mit diesem Virus zu leben\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich meiner Facharbeit im Leistungskurs Sozialwissenschaften habe ich am Ende des vergangenen Jahres in den Stufen EF bis Q1 unserer Schule eine Umfrage zur Schulzeit unter Corona-Bedingungen gemacht. Dabei wurden die Sch\u00fcler unter anderem nach den Verschlechterungen und Verbesserungen des Homeschoolings vom ersten bis zum zweiten Lockdown befragt. An der Umfrage nahmen insgesamt 189 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler teil. 159 haben die Umfrage beendet, weshalb sich die Auswertung der Umfrage auf die 159 Teilnehmer beschr\u00e4nkt. Die Schulschlie\u00dfungen in beiden Schuljahren fand der Gro\u00dfteil der Befragten aufgrund der Infektionslage sinnvoll. Die Zufriedenheit bei den M\u00f6glichkeiten zur Aufgabenabgabe ist bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern von 72,2% auf 75,9% leicht angestiegen. 52,5% davon begr\u00fcndeten dies damit, dass ein besseres Programm f\u00fcr den Onlineunterricht, n\u00e4mlich \u201eLogineo\u201c verwendet wurde. Weitere 39,8 % gaben mehr M\u00f6glichkeiten zum Einsenden, wie z.B. verschiedene Dateiformen als Grund an. Auch bei den Aufgabenstellungen gab es kaum Ver\u00e4nderungen und der Gro\u00dfteil (81,01%) war zufrieden, jedoch gab es trotzdem hin und wieder Probleme (63,92% von 81,01%). Bei der Durchf\u00fchrung von Videokonferenzen ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen. 158 haben die Frage nach der Teilnahme an Videokonferenzen beantwortet. Davon haben 157 an den besagten Videokonferenzen teilgenommen (99,4%). Dazu sagen 95,48% zum einen, dass mehr von diesen stattfanden, und zum anderen gaben 73% an, dass die Videokonferenzen besser waren als im ersten \u201eLockdown\u201c, bzw. sinnvoller genutzt wurden. Dementsprechend wurden diese auch zum Unterrichten und nicht nur zum Besprechen der Aufgaben benutzt. Jedoch wurden bei 27% der befragten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler keine Konferenzen durchgef\u00fchrt, was sich davon wiederum mehr als die H\u00e4lfte gew\u00fcnscht h\u00e4tten. Aus der Umfrage geht hervor, dass es ein paar wesentliche Verbesserungen in der zweiten \u201eHomeschoolingphase\u201c im Vergleich zur ersten gibt. W\u00e4hrend in der ersten Distanzun-terrichtsphase nur selten Videokonferenzen gemacht wurden, gilt vor allem die starke Zunahme dieser bei vielen Teilnehmern der Umfrage als Verbesserung, zudem gab es weniger Probleme im Umgang mit den Konferenzen. 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Au\u00dferdem geben viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler viel Stress durch zu viele Aufgaben in manchen F\u00e4chern als einen Nachteil des Distanzunterrichts an. Der Gro\u00dfteil der Umfrage spiegelt meine Erfahrungen zu den beiden \u201eHomeschooling-phasen\u201c recht gut wider. Jedoch bin ich bezogen auf die Schulschlie\u00dfung anderer Meinung als die Mehrheit der Befragten. Ich denke, dass beide Schulschlie\u00dfungen nicht n\u00f6tig waren, viele Unterrichtsinhalte verpasst wurden und die Abiturvorbereitungen erschwert wurden. Das Coronavirus ist f\u00fcr Menschen mit Vorerkrankungen gef\u00e4hrlich und auch f\u00fcr andere kann es gesundheitlich zu Problemen f\u00fchren, doch auch bei einem Ausbruch der normalen Grippe wird das \u00f6ffentliche Leben nicht eingeschr\u00e4nkt. Die Krankenhaussterblichkeitsrate ist bei Covid-19-Patienten im Vergleich zur saisonalen Grippe mit 11,6% zwar h\u00f6her, doch ich halte die gesamte \u201eCoronapolitik\u201c f\u00fcr sehr einseitig und denke, dass man so schnell wie m\u00f6glich lernen sollte, mit diesem Virus, genau wie mit bekannten Krankheiten zu leben und nicht nur das \u00f6ffentliche Leben ein zu schr\u00e4nken. 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