{"id":3210,"date":"2025-01-07T13:53:33","date_gmt":"2025-01-07T13:53:33","guid":{"rendered":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=3210"},"modified":"2025-01-07T13:53:35","modified_gmt":"2025-01-07T13:53:35","slug":"kampf-gegen-pruefungsangst-tipps-und-erfahrungen-aus-erster-hand","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=3210","title":{"rendered":"Kampf gegen Pr\u00fcfungsangst- Tipps und Erfahrungen aus erster Hand"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8220;Ein nerv\u00f6ser Magen, zittrige H\u00e4nde und ein Kopf voller Zweifel und Gedanken-Pr\u00fcfungsangst! Ein Begriff, der vielen von uns allzu bekannt ist und eben gar nicht.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Hallo Leser\/in,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>vielleicht kennst du jemanden aus deiner Klasse, der mit Pr\u00fcfungsangst zu k\u00e4mpfen hat, oder vielleicht hast du selbst damit zu k\u00e4mpfen. Seit meiner Zeit in der 5. Klasse auf das Gymnasium begleitet mich dieses unangenehme Gef\u00fchl, egal ob bei schriftlichen oder m\u00fcndlichen Klassenarbeiten, Referaten, Tests, Abgaben von Heftern und auf jeder Unterrichtsstunde. Gedanken verfolgen mich, ob ich nun auf dem Weg zur Schule bin oder zu Hause sitze: Habe ich genug gelernt? Bin ich gut vorbereitet? Bin ich hier \u00fcberhaupt richtig? Warum bin ich so dumm? Diese Fragen und \u00c4ngste sind st\u00e4ndige Begleiter, die mich nicht loslassen. In diesem Artikel m\u00f6chte ich nicht nur meine eigenen K\u00e4mpfe gegen Pr\u00fcfungsangst offenlegen, sondern auch Wege mit dem man diese Pr\u00fcfungsangst \u00fcberwinden kann oder zumindest verkleinern kann. Denn ich glaube fest daran, dass wir alle die F\u00e4higkeit haben, unsere \u00c4ngste zu besiegen. Ich selbst habe es nicht geschafft, doch ich bin auf diesem Weg und werde ihn auch bald abschlie\u00dfen, nachdem ich diese Pr\u00fcfungsangst besiegt habe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Pr\u00fcfungsangst?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst ist es wichtig zu kl\u00e4ren, was Pr\u00fcfungsangst genau bedeutet. Pr\u00fcfungsangst bezeichnet die intensive emotionale Belastung, Nervosit\u00e4t oder Furcht, die Menschen vor oder w\u00e4hrend einer Pr\u00fcfung empfinden k\u00f6nnen. Sie kann sich durch k\u00f6rperliche Symptome wie erh\u00f6hten Puls, Schwei\u00dfausbr\u00fcche, \u00dcbelkeit, Durchfall, Verdauungsprobleme, Zittern, Schlafprobleme oder mentale Symptome wie Ged\u00e4chtnisl\u00fccken, negative Gedanken und Selbstzweifel \u00e4u\u00dfern. Oft tritt Pr\u00fcfungsangst aufgrund des Drucks, gute Leistungen zu erbringen, oder der Angst vor Versagen auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie hat alles begonnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundschule war f\u00fcr mich eine sch\u00f6ne Zeit. Ich hatte viel Spa\u00df, das Lernen fiel mir leicht, und meine Noten waren gut. Alles war einfach, und ich war gl\u00fccklich. Doch dann kam der Wechsel in die f\u00fcnfte Klasse. Schon in der dritten und vierten Klasse wollte ich unbedingt zu den Besten geh\u00f6ren. Ich habe viel gelernt, und meine Noten waren auch richtig gut. Als ich h\u00f6rte, dass es nach der Grundschule verschiedene Schularten gibt, war f\u00fcr mich klar: Ich wollte aufs Gymnasium, weil es die beste Schule war.Am Anfang lief in der neuen Schule alles ganz okay. Doch dann kam die erste Deutscharbeit. Ich habe eine\u00a0<strong>zwei minus<\/strong>\u00a0bekommen. F\u00fcr mich war das ein Schock. Andere sagen vielleicht, dass das eine gute Note ist, aber f\u00fcr mich war das katastrophal. Ich wollte nie eine Zwei auf einer Arbeit sehen, auf der mein Name steht. Deutsch wurde pl\u00f6tzlich zu meinem gr\u00f6\u00dften Problem. Ich habe einen Migrationshintergrund, auch wenn ich in Deutschland geboren bin. Viele Kinder in meiner Klasse konnten viel besser Deutsch. Sie kannten W\u00f6rter, von denen ich nie geh\u00f6rt hatte. Das hat mich oft verunsichert. Wenn ich nerv\u00f6s werde, mache ich beim Sprechen Fehler. Ich wei\u00df nicht, woran das liegen k\u00f6nnte. Wenn ich wei\u00df, dass ich mir im Fach keine Sorgen machen muss oder die Unterrichtsstunde nicht bewertet wird, spreche ich wie alle anderen flie\u00dfend Deutsch. Sonst klingt es, als ob ich gerade erst Deutsch lerne, obwohl ich die Sprache eigentlich gut beherrsche. Viele sprechen mich darauf an und verbessern mich. Manche meinen es vielleicht gut, aber die meisten machen mich einfach vor anderen blo\u00df. Das tut weh, und ich f\u00fchle mich dann richtig dumm. Ich sage ihnen, dass es mich verletzt und ich habe ihnen auch von meinen Problemen erz\u00e4hlt, aber sie glauben mir nicht. Sie denken, dass ich einfach dumm bin. Das frustriert mich sehr, und manchmal denke ich dann selbst, dass sie recht haben k\u00f6nnten. Die Pr\u00fcfungsangst begann richtig in der zweiten Deutscharbeit. Ich war so nerv\u00f6s, hatte Bauchschmerzen und war am Schwitzen. Trotzdem habe ich eine Eins geschrieben. Ich war stolz auf mich, aber ich hatte auch Angst, dass ich diese Leistung nicht halten kann. Bei der dritten Deutscharbeit wurde es noch schlimmer. Ich hatte morgens so gro\u00dfe Angst, dass ich mich \u00fcbergeben musste. Ich konnte die Arbeit nicht schreiben und musste nach Hause gehen. Das war die erste Nachschreibearbeit und nicht die letzte&#8230;Ab da wurde es nie wirklich besser. Meine Pr\u00fcfungsangst ist bis heute da und macht mir das Leben schwer. Ich hoffe, dass ich irgendwann damit umgehen kann und keine Angst mehr haben muss.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Wie ich heute damit lebe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist es immer noch sehr schwer f\u00fcr mich, mit der Pr\u00fcfungsangst umzugehen. Ich werde oft ausgelacht und inzwischen auch gemobbt, was alles nur noch schlimmer macht. Viele Leute denken, sie w\u00fcssten genau, was los ist. Sie glauben, ich w\u00fcrde absichtlich nicht zu Arbeiten erscheinen, weil ich keine Lust habe oder schw\u00e4nzen will. Aber das stimmt nicht! Sie wissen nicht, was ich durchmache, wie schwer es f\u00fcr mich ist. Sie denken einfach: \u201eAch, die kommt nicht, weil sie die Arbeit nicht schreiben will.\u201c Dabei steckt so viel mehr dahinter. An alle, die vielleicht jemanden mit Pr\u00fcfungsangst oder anderen Problemen in ihrer Klasse haben: Bitte, lasst diese Person in Ruhe! Wenn ihr helfen wollt, dann sprecht sie freundlich an und fragt, was los ist. Die meisten von uns w\u00fcrden gerne dar\u00fcber reden und erkl\u00e4ren, was sie durchmachen. Aber jemanden runterzumachen, ihn auszulachen oder zu mobben, macht alles nur schlimmer. F\u00fcr mich ist es besonders schwer, wenn ich eine Arbeit nicht mitschreibe. In meiner Klasse denken viele sofort, dass ich geschw\u00e4nzt habe, selbst wenn ich krank war. Es ist, als ob sie kein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, was Pr\u00fcfungsangst wirklich bedeutet. Auch wenn es \u201enur\u201c die Angst ist, haben sie kein Recht, mich deswegen zu beurteilen oder schlecht zu reden. Das hilft mir nicht \u2013 es macht alles schlimmer. Manchmal f\u00fchle ich mich sehr allein damit. Eine Klasse sollte doch ein Ort sein, wo man sich unterst\u00fctzt, wo man sich gegenseitig hilft. Wir haben oft Projekte, wie LQ , um unsere Klassengemeinschaft zu st\u00e4rken. Warum helfen wir uns nicht gegenseitig auf unserem Weg in die Zukunft, anstatt uns das Leben schwer zu machen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schule: Hilfe und Unterst\u00fctzung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Sache, die mir hilft, ist das Lerncoaching. Es ist ein sehr sch\u00f6nes Angebot, das ich nur weiterempfehlen kann. Dort gibt es sehr nette Lehrer, die uns betreuen. Am Anfang redet man erst einmal \u00fcber seine Probleme. Man hat endlich eine Person, mit der man sprechen kann. Man muss die ganzen Sorgen nicht allein mit sich herumtragen. Diese Person h\u00f6rt zu und versucht, dir zu helfen. Das tut wirklich gut, und ich habe gemerkt, dass es mir ein St\u00fcck weitergeholfen hat. Ihr bekommt Tipss, die eure \u00c4ngst verringern. Versucht es mal und ihr m\u00fcsst euch nicht daf\u00fcr sch\u00e4men! Meine Bitte an euch ist: Wenn ihr jemanden in eurer Klasse oder Umgebung habt, der Pr\u00fcfungsangst hat oder \u00e4hnliche Probleme wie soziale \u00c4ngste, bitte macht diese Person nicht runter. Es hilft ihr nicht, wenn ihr sie beurteilt oder schlecht redet. Stattdessen hilft es, wenn ihr sie anfeuert, ihr Mut macht oder einfach mal mit ihr redet. Manchmal reicht es schon, nichts Negatives zu sagen, wenn ihr nicht helfen wollt. Wenn ihr selbst solche \u00c4ngste habt, m\u00f6chte ich euch ermutigen: Sucht euch Hilfe. Es gibt Angebote wie das Lerncoaching oder andere M\u00f6glichkeiten, wo ihr Unterst\u00fctzung bekommt. Sucht euch Freizeitaktivit\u00e4ten oder \u00e4hnliches, damit der ganze Stress abgebaut wird. Ihr m\u00fcsst das nicht alleine durchstehen. \ud83d\ude00<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Ein nerv\u00f6ser Magen, zittrige H\u00e4nde und ein Kopf voller Zweifel und Gedanken-Pr\u00fcfungsangst! 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Denn ich glaube fest daran, dass wir alle die F\u00e4higkeit haben, unsere \u00c4ngste zu besiegen. Ich selbst habe es nicht geschafft, doch ich bin auf diesem Weg und werde ihn auch bald abschlie\u00dfen, nachdem ich diese Pr\u00fcfungsangst besiegt habe. Was ist Pr\u00fcfungsangst? Zun\u00e4chst ist es wichtig zu kl\u00e4ren, was Pr\u00fcfungsangst genau bedeutet. Pr\u00fcfungsangst bezeichnet die intensive emotionale Belastung, Nervosit\u00e4t oder Furcht, die Menschen vor oder w\u00e4hrend einer Pr\u00fcfung empfinden k\u00f6nnen. Sie kann sich durch k\u00f6rperliche Symptome wie erh\u00f6hten Puls, Schwei\u00dfausbr\u00fcche, \u00dcbelkeit, Durchfall, Verdauungsprobleme, Zittern, Schlafprobleme oder mentale Symptome wie Ged\u00e4chtnisl\u00fccken, negative Gedanken und Selbstzweifel \u00e4u\u00dfern. Oft tritt Pr\u00fcfungsangst aufgrund des Drucks, gute Leistungen zu erbringen, oder der Angst vor Versagen auf. Wie hat alles begonnen? Die Grundschule war f\u00fcr mich eine sch\u00f6ne Zeit. Ich hatte viel Spa\u00df, das Lernen fiel mir leicht, und meine Noten waren gut. Alles war einfach, und ich war gl\u00fccklich. Doch dann kam der Wechsel in die f\u00fcnfte Klasse. Schon in der dritten und vierten Klasse wollte ich unbedingt zu den Besten geh\u00f6ren. Ich habe viel gelernt, und meine Noten waren auch richtig gut. Als ich h\u00f6rte, dass es nach der Grundschule verschiedene Schularten gibt, war f\u00fcr mich klar: Ich wollte aufs Gymnasium, weil es die beste Schule war.Am Anfang lief in der neuen Schule alles ganz okay. Doch dann kam die erste Deutscharbeit. Ich habe eine\u00a0zwei minus\u00a0bekommen. F\u00fcr mich war das ein Schock. Andere sagen vielleicht, dass das eine gute Note ist, aber f\u00fcr mich war das katastrophal. Ich wollte nie eine Zwei auf einer Arbeit sehen, auf der mein Name steht. Deutsch wurde pl\u00f6tzlich zu meinem gr\u00f6\u00dften Problem. Ich habe einen Migrationshintergrund, auch wenn ich in Deutschland geboren bin. Viele Kinder in meiner Klasse konnten viel besser Deutsch. Sie kannten W\u00f6rter, von denen ich nie geh\u00f6rt hatte. Das hat mich oft verunsichert. Wenn ich nerv\u00f6s werde, mache ich beim Sprechen Fehler. Ich wei\u00df nicht, woran das liegen k\u00f6nnte. Wenn ich wei\u00df, dass ich mir im Fach keine Sorgen machen muss oder die Unterrichtsstunde nicht bewertet wird, spreche ich wie alle anderen flie\u00dfend Deutsch. Sonst klingt es, als ob ich gerade erst Deutsch lerne, obwohl ich die Sprache eigentlich gut beherrsche. Viele sprechen mich darauf an und verbessern mich. Manche meinen es vielleicht gut, aber die meisten machen mich einfach vor anderen blo\u00df. Das tut weh, und ich f\u00fchle mich dann richtig dumm. Ich sage ihnen, dass es mich verletzt und ich habe ihnen auch von meinen Problemen erz\u00e4hlt, aber sie glauben mir nicht. Sie denken, dass ich einfach dumm bin. Das frustriert mich sehr, und manchmal denke ich dann selbst, dass sie recht haben k\u00f6nnten. Die Pr\u00fcfungsangst begann richtig in der zweiten Deutscharbeit. Ich war so nerv\u00f6s, hatte Bauchschmerzen und war am Schwitzen. Trotzdem habe ich eine Eins geschrieben. Ich war stolz auf mich, aber ich hatte auch Angst, dass ich diese Leistung nicht halten kann. Bei der dritten Deutscharbeit wurde es noch schlimmer. Ich hatte morgens so gro\u00dfe Angst, dass ich mich \u00fcbergeben musste. Ich konnte die Arbeit nicht schreiben und musste nach Hause gehen. Das war die erste Nachschreibearbeit und nicht die letzte&#8230;Ab da wurde es nie wirklich besser. Meine Pr\u00fcfungsangst ist bis heute da und macht mir das Leben schwer. Ich hoffe, dass ich irgendwann damit umgehen kann und keine Angst mehr haben muss. Wie ich heute damit lebe Heute ist es immer noch sehr schwer f\u00fcr mich, mit der Pr\u00fcfungsangst umzugehen. Ich werde oft ausgelacht und inzwischen auch gemobbt, was alles nur noch schlimmer macht. Viele Leute denken, sie w\u00fcssten genau, was los ist. Sie glauben, ich w\u00fcrde absichtlich nicht zu Arbeiten erscheinen, weil ich keine Lust habe oder schw\u00e4nzen will. Aber das stimmt nicht! Sie wissen nicht, was ich durchmache, wie schwer es f\u00fcr mich ist. Sie denken einfach: \u201eAch, die kommt nicht, weil sie die Arbeit nicht schreiben will.\u201c Dabei steckt so viel mehr dahinter. An alle, die vielleicht jemanden mit Pr\u00fcfungsangst oder anderen Problemen in ihrer Klasse haben: Bitte, lasst diese Person in Ruhe! Wenn ihr helfen wollt, dann sprecht sie freundlich an und fragt, was los ist. Die meisten von uns w\u00fcrden gerne dar\u00fcber reden und erkl\u00e4ren, was sie durchmachen. Aber jemanden runterzumachen, ihn auszulachen oder zu mobben, macht alles nur schlimmer. F\u00fcr mich ist es besonders schwer, wenn ich eine Arbeit nicht mitschreibe. In meiner Klasse denken viele sofort, dass ich geschw\u00e4nzt habe, selbst wenn ich krank war. Es ist, als ob sie kein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, was Pr\u00fcfungsangst wirklich bedeutet. Auch wenn es \u201enur\u201c die Angst ist, haben sie kein Recht, mich deswegen zu beurteilen oder schlecht zu reden. Das hilft mir nicht \u2013 es macht alles schlimmer. Manchmal f\u00fchle ich mich sehr allein damit. Eine Klasse sollte doch ein Ort sein, wo man sich unterst\u00fctzt, wo man sich gegenseitig hilft. Wir haben oft Projekte, wie LQ , um unsere Klassengemeinschaft zu st\u00e4rken. Warum helfen wir uns nicht gegenseitig auf unserem Weg in die Zukunft, anstatt uns das Leben schwer zu machen? Schule: Hilfe und Unterst\u00fctzung! Eine Sache, die mir hilft, ist das Lerncoaching. Es ist ein sehr sch\u00f6nes Angebot, das ich nur weiterempfehlen kann. Dort gibt es sehr nette Lehrer, die uns betreuen. Am Anfang redet man erst einmal \u00fcber seine Probleme. Man hat endlich eine Person, mit der man sprechen kann. Man muss die ganzen Sorgen nicht allein mit sich herumtragen. Diese Person h\u00f6rt zu und versucht, dir zu helfen. Das tut wirklich gut, und ich habe gemerkt, dass es mir ein St\u00fcck weitergeholfen hat. Ihr bekommt Tipss, die eure \u00c4ngst verringern. Versucht es mal und ihr m\u00fcsst euch nicht daf\u00fcr sch\u00e4men! Meine Bitte an euch ist: Wenn ihr jemanden in eurer Klasse oder Umgebung habt, der Pr\u00fcfungsangst hat oder \u00e4hnliche Probleme wie soziale \u00c4ngste, bitte macht diese Person nicht runter. Es hilft ihr nicht, wenn ihr sie beurteilt oder schlecht redet. Stattdessen hilft es, wenn ihr sie anfeuert, ihr Mut macht oder einfach mal mit ihr redet. Manchmal reicht es schon, nichts Negatives zu sagen, wenn ihr nicht helfen wollt. Wenn ihr selbst solche \u00c4ngste habt, m\u00f6chte ich euch ermutigen: Sucht euch Hilfe. 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