{"id":1255,"date":"2022-02-02T11:10:20","date_gmt":"2022-02-02T11:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=1255"},"modified":"2022-02-02T11:11:18","modified_gmt":"2022-02-02T11:11:18","slug":"1255","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/forstersreise.de\/?p=1255","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<p>&#8220;<strong>Beweg dich gesund!&#8221; Ein Gastbeitrag von Judith Schutte, Teil I<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die einen ist Sport eine wichtige Freizeitbesch\u00e4ftigung, zum Spa\u00df oder um dem Alltag zu entfliehen, f\u00fcr die anderen ist Sport eine Qual oder irrelevant. Wie Studien gezeigt haben macht fast jeder zweite Deutsche kaum oder gar keinen Sport mehr. Jedoch h\u00f6rt und liest man heutzutage \u00fcberall, dass sportliche Bet\u00e4tigung wichtig und f\u00f6rdernd f\u00fcr die Gesundheit ist. Doch stimmt das \u00fcberhaupt? Und wenn ja, welche Auswirkungen hat regelm\u00e4\u00dfige sportliche Bet\u00e4tigung auf den K\u00f6rper und die Psyche? Wie wichtig ist Sport f\u00fcr unsere Gesundheit? Und kann Sport dem K\u00f6rper auch schaden? Auf diese und weitere Fragen werde ich im Folgenden eingehen, da gerade jetzt zum Jahreswechsel dies f\u00fcr viele relevant sein kann, die den Vorsatz haben, im neuen Jahr mehr Sport zu betreiben oder abzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum sollte ich Sport treiben, anstatt den Abend entspannt mit einer T\u00fcte Chips vor dem Fernseher zu verbringen? Durch gezielten Sport kann man Zivilisationskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Osteoporose, \u00dcbergewicht oder sogar Krebs vorbeugen. Sportlich inaktive Personen haben im Vergleich zu sportlich aktiven ein deutlich erh\u00f6htes Risiko an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken. Das liegt daran, dass die bewusste sportliche Bet\u00e4tigung die typischen Risikofaktoren, wie hohe Blutfett- und zuckerwerte, \u00dcbergewicht oder Bluthochdruck mindert. In Deutschland sind ca. 6,5 Millionen Personen an Typ 2 Diabetes erkrankt, bei Ihnen k\u00f6nnen Kohlenhydrate, die durch die Nahrung aufgenommen werden, nicht verwertet werden. Das liegt an einem Mangel von Insulin, wodurch der Zucker nicht verarbeitet werden kann und somit der Blutzuckerspiegel stark erh\u00f6ht ist. Regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t hat positive Auswirkungen auf die Blutzuckerregulation, was das Risiko an Diabetes zu erkranken oder die Auswirkungen der Krankheit mindert. Diabetes ist weltweit eine der f\u00fcnf h\u00e4ufigsten Todesursachen. Sport festigt und st\u00e4rkt aber auch die Knochen, wodurch er dazu beitr\u00e4gt Osteoporose, also den Abbau von Knochen und Knochengewebe, zu verringern. Vor allem im Alter und bei Frauen nach der Menopause ist das Risiko an Osteoporose zu erkranken erh\u00f6ht, weshalb regelm\u00e4\u00dfige Aktivit\u00e4t zu empfehlen ist. Es sollte uns allen bewusst sein, dass mangelnder Sport und ungesunde Ern\u00e4hrung zu \u00dcbergewicht f\u00fchren k\u00f6nnen und \u00dcbergewicht oben genannte Krankheiten als Folge haben kann. Sport allein hilft bei \u00dcbergewicht nur die Folgen zu vermindern, doch um abzunehmen muss man sein Ern\u00e4hrungsverhalten anpassen. Die zweith\u00e4ufigste Todesursache in Deutschland ist Krebs, dieser gilt in vielen F\u00e4llen als unheilbar oder unvermeidbar, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t als Schutzfaktor wirken kann. Bewegung aktiviert die Verdauung, wodurch giftige Stoffe weniger auf den Darm wirken k\u00f6nnen, was somit das Risiko f\u00fcr Darmkrebs verringert. Sport hilft auch bei der Rehabilitation von Tumorpatienten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sport tr\u00e4gt aber nicht nur zur Verminderung von Krankheiten bei, sondern auch zur St\u00e4rkung des Immunsystems und Verbesserung von Alltagsleiden. Unser Immunsystem ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Abwehr von bakteriellen und viralen Infekten und kann durch leichte bis m\u00e4\u00dfige sportliche Bet\u00e4tigung gest\u00e4rkt werden. Zu intensives Training kann das Immunsystem schw\u00e4chen und sich somit negativ auswirken, was auch als \u201cOpen-Window-Ph\u00e4nomen\u201d bezeichnet wird. Hei\u00dft also, dass nach zu intensiver Bet\u00e4tigung eine immunologische L\u00fccke entsteht, die zur vermehrten Feststellung von Infektionskrankheiten f\u00fchrt. Fast jeder von uns hat schonmal \u00fcber die typischen Alltagsleiden, wie R\u00fcckenschmerzen, M\u00fcdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder Bauchschmerzen geklagt. Sie werden als psychosomatische Symptome bezeichnet, da es schwierig ist eine organische Ursache zu finden. Es ist bewiesen, dass regelm\u00e4\u00dfige sportliche Bet\u00e4tigung diese Leiden verringern kann&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Fortsetzung folgt!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Markus Gerber, Nicole Oberer, Uwe P\u00fchse &#8211; \u201cBeweg dich gesund! Ein praktischer Ratgeber f\u00fcr ein k\u00f6rperlich aktives Leben\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Warum ist Sport wichtig f\u00fcr die Gesundheit? | gesundheit.de<\/p>\n\n\n\n<p>Trainingsgrundregeln: Wann Sport der Gesundheit mehr schadet als n\u00fctzt &#8211; WELT<\/p>\n\n\n\n<p>Psychotherapie: Sport hilft bei psychischen Erkrankungen &#8211; DER SPIEGEL<\/p>\n\n\n\n<p>Physical exercise in adults and mental health status findings from the Netherlands mental health survey and incidence study (NEMESIS) &#8211; PubMed (nih.gov)<\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitsf\u00f6rderung durch Bewegung und Sport &#8211; Medizinische Informationen des DOSB (nuernberg.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Beweg dich gesund!&#8221; Ein Gastbeitrag von Judith Schutte, Teil I F\u00fcr die einen ist Sport eine wichtige Freizeitbesch\u00e4ftigung, zum Spa\u00df oder um dem Alltag zu entfliehen, f\u00fcr die anderen ist Sport eine Qual oder irrelevant. 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Sportlich inaktive Personen haben im Vergleich zu sportlich aktiven ein deutlich erh\u00f6htes Risiko an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken. Das liegt daran, dass die bewusste sportliche Bet\u00e4tigung die typischen Risikofaktoren, wie hohe Blutfett- und zuckerwerte, \u00dcbergewicht oder Bluthochdruck mindert. In Deutschland sind ca. 6,5 Millionen Personen an Typ 2 Diabetes erkrankt, bei Ihnen k\u00f6nnen Kohlenhydrate, die durch die Nahrung aufgenommen werden, nicht verwertet werden. Das liegt an einem Mangel von Insulin, wodurch der Zucker nicht verarbeitet werden kann und somit der Blutzuckerspiegel stark erh\u00f6ht ist. Regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t hat positive Auswirkungen auf die Blutzuckerregulation, was das Risiko an Diabetes zu erkranken oder die Auswirkungen der Krankheit mindert. Diabetes ist weltweit eine der f\u00fcnf h\u00e4ufigsten Todesursachen. Sport festigt und st\u00e4rkt aber auch die Knochen, wodurch er dazu beitr\u00e4gt Osteoporose, also den Abbau von Knochen und Knochengewebe, zu verringern. Vor allem im Alter und bei Frauen nach der Menopause ist das Risiko an Osteoporose zu erkranken erh\u00f6ht, weshalb regelm\u00e4\u00dfige Aktivit\u00e4t zu empfehlen ist. Es sollte uns allen bewusst sein, dass mangelnder Sport und ungesunde Ern\u00e4hrung zu \u00dcbergewicht f\u00fchren k\u00f6nnen und \u00dcbergewicht oben genannte Krankheiten als Folge haben kann. Sport allein hilft bei \u00dcbergewicht nur die Folgen zu vermindern, doch um abzunehmen muss man sein Ern\u00e4hrungsverhalten anpassen. Die zweith\u00e4ufigste Todesursache in Deutschland ist Krebs, dieser gilt in vielen F\u00e4llen als unheilbar oder unvermeidbar, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t als Schutzfaktor wirken kann. 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